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Deutsches WIKI

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der Entwicklungsplattform des Hybriden Konzerns


Hier sind vor allem die längeren Texte des Projektes abgelegt, an denen gemeinsam gearbeitet wird.

Von kleineren Korrekturen (z.B. Tippfehler beseitigen) bis zu grösseren Verbesserungsvorschlägen sind Aenderungen jederzeit willkommen. Schreiben können alle Mitglieder der Plattform. Wenn Du noch kein Mitglied bist, nimm einfach mit mir Kontakt auf .

Als Navigationshilfe dient die sideBar (am rechten Bildschirmrand).

Diskussionen zu den verschiedensten Aspekten des Projektes finden hier statt.

Einleitung


Träumst du von einer kooperativen, fairen und möglichst ökologischen Wirtschaft?

Dann stell dir vor, die Produkte, die wir kaufen und benutzen, haben folgende Attribute:

  • Funktional
  • Sinnvoll
  • Langlebig
  • Reparierbar
  • Leicht auf einen neuen Stand zu bringen (bei technischen Produkten).
  • Schön
  • Mit guter Ökobilanz
In den Werkstätten, in denen sie produziert werden, würden wir auch gerne arbeiten. Wir benutzen sie daher mit guten Gewissen und einem gewissen Stolz, denn es sind "unsere Produkte". Sie gehören uns, weil sie aus unseren echten Bedürfnissen heraus entstanden sind und wir eventuell an ihrer Entwicklung und ihrer Produktion beteiligt waren. Auch die Markenrechte und Patente gehören uns als ArbeiterInnen/ProduzentInnen genauso, wie uns als KonsumentInnen. Es sind Produkte deren Design und ideeller Wert ein Common, ein öffentliches Gut, darstellt.

Es gibt viele wertvolle Initiativen in diese Richtung und vor allem bei Computerprogrammen können wir schon auf eine beachtliche und funktionale Palette an Commons zurückgreifen.

Wie sieht es jedoch bei Handys, Turnschuhen, Möbeln, Autos, Solaranlagen und vielen weiteren Produkten aus? Auch hier gibt es viele tolle Projekte, die aber noch nicht richtig vom Fleck kommen.

Moderne Konzerne sind im Vergleich mit diesen vereinzelten Initiativen schlagkräftig, finanzstark und oft auch ziemlich effizient.

Was würde jedoch geschehen, wenn es uns gelänge die Effizienz eines Konzerns mit dem Potential von Open-Source, den technischen Möglichkeiten des Internets und der Dynamik von Social Communities zu verbinden?

Dann liesse sich dieser Traum tatsächlich realisieren und diese Community ist die Projektplattform zur Verwirklichung.

Open Source für materielle Güter

Einer der vernachlässigten Aspekte der Open Source Community ist die Tatsache, dass Hardware nach der Designphase eine reale Fertigung verlangt. Damit sind automatisch Aspekte verbunden wie: Qualitätskontrolle (Garantiefragen usw.), Arbeitsbedingungen usw. Für diese Dinge muss eine konkrete Körperschaft die Verantwortung übernehmen.

Um unsere Idee zu verwirklichen brauchen wir also:

  • Eine Organisation, mit der Effizienz eines globalen Konzerns, die gleichzeitig demokratisch fundiert ist.
  • Eine klare Struktur, die rasches Wachstum und den Einbezug möglichst vieler Mitspieler erlaubt. (Hier können wir viel von Dee Hook lernen http://www.chaordic.org/ )
  • eine Web2 basierte Gemeinschaft, die eine Verbindung zwischen allen Beteiligten schafft und nicht nur für die Kommunikation zwischen den Mitgliedern und dem Crowdsourcing von Fragestellungen und Arbeiten eingerichtet ist, sondern auch geeignet, zwischen den verschiedenen Interessengruppen zu vermitteln und die wichtigen Entscheidungsprozesse zu visualisieren und zu moderieren.

Die Ideen um das zu erreichen sind bisher:

  • Die demokratische Fundierung wird möglich durch eine spezielle Form von Partizipation: Alle beteiligten Personen sind automatisch an der Organisation beteiligt, ob als EntwicklerInnen und DesignerInnen von Produkten, als KonsumentInnen oder als ProduzentInnen (jede Person kann natürlich in verschiedenen dieser Rollen auftreten).

Um so eine Organisation (wir nennen sie "Hybrider Konzern") aufzusetzen brauchen wir grundsätzlich 3 Elemente:

  • Eine Stiftung, die Idee davon ist es:
    • sicherzustellen, dass der ethische Kern der Organisation durch die Zeit erhalten bleibt
    • die wertvollen Teile des Unternehmens den Begehrlichkeiten aller Beteiligten von innerhalb und ausserhalb der Organisation zu entziehen. (Wertvoll sind: Design- und Markenrechte, Kundenstämme, Informationen und Struktur der Online-Community usw)
  • Einen Aktiengesellschaft (oder ev. Genossenschaft: siehe Diskussion unter http://fairwork.mixxt.org/networks/forum/category.7929 ) Diese Gesellschaft ist nur für die reinen Dienstleistungen (Marketing, Uebersetzungen, Garantiegewährung, Kundendienst usw.) zuständig.
  • Eine Social-Community -Plattform. Diese ist:
    • die "Zeitung" der Gemeinschaft (als "4. Gewalt" unabhängig von der Stiftung und der Aktiengesellschaft)
    • der Ort an dem alle Beteiligten sich präsentieren und überprüfbar werden
    • der Ort an dem alle grundlegenden Fragen über die Ausrichtung des "Hybriden Konzerns" diskutiert und entschieden werden.
    • der Ort an dem Brainstormings und Crowdsourcing möglich sind.
    • usw.
Diese 3 Elemente sind teilweise unabhängig voneinander, aber über klare Verträge strukturell gekoppelt. Das erlaubt im besten Fall schnelles Wachstum, hohe Flexibilität und gleichzeitig die dynamische Stabilität eines lebendigen Systems.

Ein Beispiel für das Zusammenspiel dieser drei Elemente findest du hier:
http://fairwork.mixxt.org/networks/wiki/index.ProdukteGeschichte

Was sind die nächsten Schritte:

Natürlich gibt es noch viele ungelöste Fragen rund um die Entwicklung des "Hybriden Konzerns".

Ein guter Weg diese Fragen zu konkretisieren ist die schrittweise Umsetzung in die Praxis.

Mein Vorschlag wäre es, so schnell wie möglich eine Stiftung zu gründen und mit einem ersten grossartigen Produkt eine mögliche Kooperation zwischen EntwicklerInnen, ProduzentInnen und KonsumentInnen zu starten.
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Last changed by Thomas Diener on 23/06/2010 at 11:13

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    Thomas Diener

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    25/06/2009

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